Who am I?

Ursprünglich plante ich als 10 Jähriger mit einem Freund zusammen die Welt zu erobern, im Wort-wörtlichen Sinne. Wir planten ein Dakisch-Griechisches Reich zu gründen, eigene Fußballvereine zu gründen, diverse Länder durch geschickte Diplomatie dazu zu zwingen unserem Reich beizutreten. Wir erstellten unzählige Skizzen, Zeichnungen und Pläne um dieses Reich ins Leben zu rufen. Es gab einen strikten Plan, dies alles Schritt für Schritt durchzuführen. Wie dem auch sei, irgendwann wurde die Welt doch etwas benebelt und nicht mehr so nüchtern. Nun gab es andere Dinge zu verrichten, etwa gemein zu sein, sich gegen das Systhem aufzulehnen, "I am a bad boy bitch". Dies führte unweigerlich zu anderen Schwierigkeiten. Mit der Zeit wird man reifer und man bemerkt, das fotografieren und malen an sich auch kein schlechter zeitvertreib sind. Nun habe ich also meine lehrreiche Vergangenheit hinter mich gelassen, habe mich auch vom Kampfsport verabschiedet, ebenso von den "Boys in the Hood". Nach meinen 30 verschiedenen Arbeitsstellen habe ich mich entschieden das meine 31. die letzte sein wird. Nebenbei möchte ich meine Werke hier präsentieren.

Make it, or break it!

Mittwoch, 8. April 2015

Naive Bilder von Dan Cioara

Mein dritter Kalender ist außergewöhnlich und zwar aus dem Grund weil ich es gewagt habe selbstgemalte Bilder zu veröffentlichen. Die Bilder habe ich über Jahre hinweg gemalt. Ich habe selten Zeit zu malen und bei manchen Bildern dauert es ziemlich lange bis sie fertig sind. Wenn ich mit Ölfarben male dauert es schon allein ca. eine Woche bis das Bild getrocknet ist.

Hier auf dem ersten Bild ist das Cover des Kalenders im Hochformat zu sehen. Das Bild habe ich schon vor Jahren bei Ebay verkauft. Ich habe es mit Öl und Acrylfarben gemalt. Es ging ziemlich schnell da ich einfach nur Farbe verteilt habe und anschließend mit der Rückseite des Pinsels Muster gekritzelt habe.


 Bei diesem Bild bin ich quasi gleich wie auf dem Coverbild vorgegangen. Der einzige Unterschied: Ich habe eine Grundierung gemacht und anschließend ein paar Farbklekse mit der Rückseite des Pinsels verschmiert. Dies waren übrigens mit meine ersten Bilder die ich gemalt habe. Die Leinwände waren eher groß 50 x 70.


Auch dieses Bild ist eins meiner alten Bilder. Hier habe ich was neues ausprobiert, "punktieren". Ich habe die Grundierung mit Acrylfarben gemalt, die Punkte sind mit Ölfarben gemalt. Das Bild hat was von Steinzeitmalereien in Höhlen finde ich.


Dieses Bild ist relativ neu, ich habe es 2013 gemalt. Hier habe ich die Punkte etwas feiner gemalt. Sieht natürlich kindisch aus was die Technik angeht. Farblich gefällt es mir aber ganz gut. Leider hat das Bild wenig Tiefe, obwohl ich mich darum bemüht habe.


Eines meiner Allerersten Bilder. Ich habe damals fast zwei identische Bilder gemalt. Eines davon habe ich ebenfalls verkauft. Bei dem Bild habe ich mich von Kirchenfenstern aus Kirchen im gotischen Stil inspirieren lassen.


Als ich dieses Bild gemalt habe, hatte ich zuvor einen Bericht im Fernsehen gesehen über Aborigine. In der Sendung konnte man die Malkunst der Aborigine sehen. Davon habe ich mich inspirieren lassen und diesen Versuch gestartet.


Hier wollte ich was idyllisches malen. Dabei habe ich auf die Leinwand Ölfarbe mit dem Finger aufgetragen und einfach mal drauf los gemalt. Naja ist eher plastisch geworden.


Dieses Bild habe ich mehrmals übermalt. Dabei habe ich von Anfang an ein Teil des Bildes mit Tesastreifen überklebt. Als es trocken war habe ich wieder  auf andere Stellen Tesastreifen geklebt und das Bild erneut übermalt. Dies habe ich drei mal wiederholt. So sieht das Ergebnis aus. Ich nennte das Bild Mosaik.


Dieses Bild ist auch eines meiner ersten, es ist aus dem Jahr 2010. Wie man erkennen kann sieht man als Motiv einen Sonnenuntergang in den Bergen. Die Berge habe ich mit Acrylfarben gemalt. Der Himmel war gelblich-grün. Später habe ich die Sonne und die Sonnenstrahlen mit Ölfarben gemalt. Das Bild habe ich auch verkauft.


Eines meiner neuesten Bilder. Das ist das letzte Bild was ich zu Ende gemalt habe. Es ist aus dem Jahr 2013. Ich wollte eigentlich eine Vampirin malen, aber naja, ist eher so ne Art Hexe geworden. Danach habe ich letztes Jahr ein Bild angefangen, ein Tribut für die Fernsehserie "Supernatural" wo die Brüder Sam und Dean Winchester gegen das Übernatürliche kämpfen. Ich habe die Grundierung eigentlich fast fertig gemalt. Es steht aber seit fast einem Jahr auf meinem Schrank und wartet darauf zu Ende gemalt zu werden.


Dies ist das dritte Bild mit Punkten welches ich gemalt habe. Das Bild hat eine Größe von 50 x 70. Obwohl meine Punkte damals nicht so präzise waren hat es dennoch ewig gedauert es fertig zu stellen. Ich habe mich hier an das Abstrakte gewagt. Das Bild habe ich dann später ebenfalls bei Ebay verkauft.


Dieses Bild habe ich schnell gemalt. Einst war darauf eine Berglandschaft mit der Fahne Georgiens rechts oben zu sehen. Das war das zweite Bild was ich gemalt hatte. Ich hatte viel zu viel Farbe benutzt, man kann die Spuren davon immer noch im neuen Bild erkennen. Als ich mal zu viel getrunken hatte fand ich das Bild so mies das ich mich spontan entschied es zu übermalen. Ich wollte soweit ich mich noch erinnern kann ein mit dem Bild das eingesperrte Ego hinter einer Glasscheibe zeigen. Damit wollte ich andeuten das man in sich selbst eingesperrt ist.


Das hier ist der Spartaner. Mein absolutes Lieblingsbild. Ich habe bei dem Bild als Vorlage eine Mischung aus den Antiken Spartanischen Kriegern und den Spartanischen Kriegern aus dem Film 300 ( roter Umhang) genommen. Die restliche Landschaft habe ich frei gemalt. Ich wollte auch diesem Bild einen abstrakten touch geben. Auch dieses Bild stand ca. ein halbes Jahr auf dem Schrank und wartete auf seine Vollendung.


So sieht die Rückseite des Kalenders aus. Ich fand in diesem Fall die Farbe weiß am passendsten, dadurch kommen die Farben auf den Bildern besser zur Geltung.


Was mich überrascht hat, der Verlag hat mein Werk akzeptiert, ich konnte sogar ein paar Exemplare davon verkaufen. Wahrscheinlich wurde es angenommen weil es nichts ähnliches gibt. Jeder malt anders, das ist das tolle am malen.

Donnerstag, 2. April 2015

Stuttgart-Surrealismus

Dies war mein erstes Posterbuch den ich erstellt habe und der auch akzeptiert wurde. Davor hatte ich ein Graffiti Kalender eingereicht. Die Rückmeldung war gut, allerdings machte man sich bei dem Verlag Sorgen um die Urheberrechte, obwohl die Graffiti illegal auf Mauern gesprüht wurden. Die Bilder die ich bei diesem Posterbuch gemacht habe sind schon älter. Damals begann ich Photoshop zu nutzen ( mittlerweile benutze ich andere Programme zur Bildbearbeitung!) und kaufte mir eine Anfänger SLR. Auf dem ersten Bild ist das Cover des Kalenders mit dem Titel "Stuttgart - Surrealismus" zu sehen. Gemacht habe ich es in Stuttgart Nord, gegenüber des Bürgerhospitals, welches bald ein paar Straßen weiter zum Klinikum Stuttgart umzieht.


Auf dem zweiten Bild ist ein Rollerfahrer vor einer roten Ampel zu sehen. Vor ihm liegt die Theodor Heuss Straße, die Partymeile von Stuttgart. An dem Bild gefällt mir unter anderem das es was von Tokio hat, vielleicht liegt es an den Farben.


Hier auf dem dritten Bild sieht man Autos vor einer roten Ampel am Charlottenplatz. Das Bild habe ich am Abend gemacht. Dies Bild habe ich mehrmals bearbeitet, in verschiedenen Versionen, dies hier ist nicht die Beste gewesen, allerdings meiner Meinung nach die Interessanteste.


Auf dem nächsten Bild sieht man den Straßenverkehr in Stuttgart bei Nacht. Weiter hinten ist die U-Bahn Haltestelle Dobelstraße zu sehen, falls ich mich nicht täusche, ich bin seit 13 Jahren keine U-Bahn mehr gefahren. Das Auto rechts im Bild biegt in die Olgastraße ein. Dort ging ich ein Jahr lang zur Schule um einen Kaufmännischen Kurs zu machen, das war im Jahr 2001.


Auf diesem Bild sieht man Gebäude rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof. Das Bild habe ich mit einem Teleobjektiv gemacht, deswegen sind die Gebäude so nah. Bei der Bearbeitung habe ich mich einfach leiten lassen, es gab kein bestimmtes Ziel wie das Bild aussehen sollte.


Die B27 bei Stuttgart Fasanenhof, dem südlichsten Stadtteil von Stuttgart. Die Hochhäuser im Hintergrund liegen im Stuttgart Möhrigen. Sie beherbergen unter anderem das SI Zentrum und die dazu gehörigen Hotels, ein Kasino, Thermalbäder, Kino, Musical, Restaurants und Pubs, Tanzbars und vieles mehr. In den letzten Jahren haben die Besitzer der Gebäude häufig gewechselt. 


Auf diesem Bild sieht man zwei Frauen am Ufer des Feuersees sitzend. Jawohl, die mit dem Kurzhaarschnitt ist auch eine Frau. Ich habe mich gewundert über diese Freundschaft. Ich habe sie nämlich auch von vorne gesehen. Die Frau mit den laangen Haaren war wirklich sehr hübsch und gestylt, die andere war sehr männlich mit Kurzhaarschnitt und weiter Kleidung. Naja aber ich möchte niemanden beurteilen den ich nicht kenne.


Dieses Bild habe ich zwischen Stuttgart Möhringen und Stuttgart Fasanenhof gemacht. Die Brücke auf dem Bild ist ein Teil der Schnellstraße B27 die durch Stuttgart führt. Hier in der Nähe war ich 1997 auf einer Party. Damals habe ich zum ersten mal mit meiner damaligen Clique Alkohol getrunken, Erinnerungen werden wach wenn ich dieses Bild anschaue.


Ein Bild aus Stuttgart Heslach. Im Hintergrund sieht man den Fernsehturm. Bei der Bearbeitung habe ich mich farblich ein bisschen von den 80er Jahren inspirieren lassen. Das Bild war etwas schief, ich musste es zuschneiden.


Die Johanneskirche direkt am Feuersee in Stuttgart West. Die Kirche ist im gothischen Stil gebaut und wirklich sehr ansehnlich. Ich war noch nie drin, aber von Außen habe ich sie aus jedem erdenklichen Winkel fotografiert. Dies hier ist nicht das Beste Foto, denoch habe ich mich bei diesem Posterbuch für das Bild entschieden.


Die neue Bibliothek in Stuttgart Nord. Hier ist ein neues Stadtviertel entstanden, das sogenannte Europaviertel. Unter anderem gab es auch deswegen Proteste bei den Anti S21 Kundgebungen. Dies Bild ist davor entstanden.


Hier sieht man Stuttgart Möhringen bei Nacht. Ich habe das Bild durch die veregnete Frontscheibe meines alten Autos gemacht. Ein Honda Prelude V 2.0i. Es war ein schöner Wagen, schade das ich ihn nicht mehr Besitze.


Die A8 bei Stuttgart Richtung Karlsruhe. Im Hintergrund sieht man Hochhäuser in dem Stadtteil Fasanenhof. Das Bild hat für mich einen Elektro touch.


Auf dem letzten Bild sieht man die Rückseite des Posterbuches. Es ist in Din A4, Din A3 und Din A2 Formaten erhältlich. Ich habe lange Zeit über die Farbe nachgedacht, welche am besten zu dem Posterbuch passen würde. Letztendlich habe ich mich für Schwarz entschieden. Schwarz betont die anderen Farben mehr.