Who am I?

Ursprünglich plante ich als 10 Jähriger mit einem Freund zusammen die Welt zu erobern, im Wort-wörtlichen Sinne. Wir planten ein Dakisch-Griechisches Reich zu gründen, eigene Fußballvereine zu gründen, diverse Länder durch geschickte Diplomatie dazu zu zwingen unserem Reich beizutreten. Wir erstellten unzählige Skizzen, Zeichnungen und Pläne um dieses Reich ins Leben zu rufen. Es gab einen strikten Plan, dies alles Schritt für Schritt durchzuführen. Wie dem auch sei, irgendwann wurde die Welt doch etwas benebelt und nicht mehr so nüchtern. Nun gab es andere Dinge zu verrichten, etwa gemein zu sein, sich gegen das Systhem aufzulehnen, "I am a bad boy bitch". Dies führte unweigerlich zu anderen Schwierigkeiten. Mit der Zeit wird man reifer und man bemerkt, das fotografieren und malen an sich auch kein schlechter zeitvertreib sind. Nun habe ich also meine lehrreiche Vergangenheit hinter mich gelassen, habe mich auch vom Kampfsport verabschiedet, ebenso von den "Boys in the Hood". Nach meinen 30 verschiedenen Arbeitsstellen habe ich mich entschieden das meine 31. die letzte sein wird. Nebenbei möchte ich meine Werke hier präsentieren.

Make it, or break it!

Montag, 29. August 2016

In der Schweiz

Am Pfingstwochenende war ich mit meinem Bruder und einigen seiner Freunde in einem Berghaus in der Schweiz, in der Nähe der Stadt Chur, im Südosten des Landes. Wir wollten über das Wochenende den Junggesellen Abschied meines Bruders feiern. Die Freunde meines Bruders waren schon vorgefahren. Ich holte meinen Bruder bei seiner Arbeit ab, er packte noch ein paar Sachen und wir fuhren los. Wir fuhren von Filderstadt aus in Richtung Bodensee, am Bodensee vorbei, wo wir dann in Bregenz die Österreichische Grenze passierten. Mittlerweile war es schon Abend geworden. Wir durchquerten das Fürstentum Lichtenstein, wo es am Freitag Abend eine Grenzkontrolle gab!!! Ein einzelner Grenzbeamter stand da und sprach mit uns in einem starken schweizerischen Akzent. Lichtenstein war schnell durchquert, anschließend waren wir in der Schweiz. Es ging immer mehr Bergauf, wir gelangten in die Stadt Chur. Von hier ging es nur noch in Serpentienen bergauf, eine ziemliche Herausforderung in der Nacht. Kurz vor Mitternacht erreichten wir das Berghaus des Freundes meines Bruders, wo wir von seinen Freunden mit reichlich Alkohol und gegrilltem Fleisch sowie verschiedene Beilagen empfangen wurden.


Nicht mehr ganz nüchtern, machte ich ein Foto von dem Kamin des Berghauses.


Und dazu noch eine Nahaufnahme, das Gitter vor dem Kamin fand ich von den Farben her ganz toll.


Mein Bruder, sehr angetrunken ( nach vielen Trinkspielen, wo er meistens als zukünftiger Bräutigam trinken musste, egal wie das Spiel ausging^^ ) übt sich am Klavier. Ich dachte mir, hmmm, wieso keine Nahaufnahme davon?


Ich entdeckte in der Küche tolle Möbel, musste ich gleich mal fotografieren.


Das Feuer brannte, über was wurde eigentlich gesprochen? Keine Ahnung, ich kann mich nicht mehr so gut daran erinnern.


Nach nur wenigen Stunden Schlaf wachte ich auf. Mein erster Blick wanderte zum Fenster, ich wollte sehen wo ich mich befand, da ich in der Nacht zuvor aufgrund der Dunkelheit natürlich nichts erkennen konnte. Wow, eine richtig tolle Aussicht.


Danach schaute ich mich im Zimmer um, ich sah diesen Tisch.....


mit schön verzierten Stühlen.


Im Flur entdeckte ich den schön verzierten Schrank.


Die Kerle wollten tatsächlich wandern gehen. Sie nahmen auf dem Weg reichlich Alkohol und Grillsachen mit. Mein Bruder durfte unterwegs weiterhin trinken, obwohl wie alle anderen stark verkatert. Ich entschied mich dafür nichts zu trinken, da ich am selben Abend noch die Heimreise antreten wollte. Dieses Bild entstand ca. 1,5km von dem Berghaus was wir bewohnten entfernt. Der See wurde künstlich angelegt. Die verschneiten Gipfel im Hintergrund, der Hammer.


Eine Nahaufnahme eines Gipfels.


Und dem Gipfel daneben.


Diesen Weg waren wir hochgelaufen.


Auf der anderen Seite des Sees....


war die Aussicht auch nicht schlecht, die Berggipfel hier waren ca. 2300-2500m hoch...


ich entdeckte 2 Enten auf dem See, musste ich gleich fotografieren.


Für Getränke war auch gesorgt.


Ich entfernte mich von der Gruppe und spazierte um den künstlich angelegten See herum, ich wollte schließlich ein paar Fotos machen. Schön das sich die Wolkendecke löste und mir diese Aussicht ermöglichte.


Eine verschneite Felswand.....


In der Zwischenzeit hatten die Jungs ein neues Feuer entfacht....


Bzw. mein Bruder hatte sich mit Feuersteinen daran probiert....


Die Aussicht vom Grillplatz....


Doch ich wollte mehr, also ging ich zur Rückseite des Sees.


Den See ganz im Bild eingefangen.....


Farblich ein bisschen verändert. An dieser Stelle ergriff ich nachdem ich dieses Foto gemacht hatte die Flucht. Ich hatte auf den Boden geschaut. Ich entdeckte kleine durchsichtige Kügelchen, mit etwas schwarzem in der Mitte. Ich dachte zuerst es könnten Froscheier sein. Dann fragte ich mich ob auf dieser Höhe über den Meeresspiegel tatsächlich Frösche lebten? Dann dachte ich darüber nach, in den rumänischen Karpaten, da leben doch auf den Felsen die Hornvipern, diese Schlangen gehören zu den giftigsten in Europa. "So, was ist wenn es Schlangeneier sind? Wenn es welche sind, dann wird wohl die beschissene Schlange auch in der Nähe sein, evtl."? Da ich nicht zu den Schlangenfreunden gehöre und eine Begegnung wenn möglich vermeiden könnte, entschied ich mich schnell das weite zu suchen.


Aber noch ein kurzer Blick auf den Gegenüberliegenden 3000er, kurz den Auslöser betätigt und weg war ich.


Auf dem Heimweg hielt ich kurz an und machte ein Foto von der vorbeiziehenden Landschaft.


Eine Nahaufnahme der Stadt Chur...


und hier mal aus größerer Entfernung, aber immer noch leicht herangezoomt. Das Panoramabild welches man in der Stadt von der Umgebung hat muss wohl an einem sonnigen Tag im Winter auch sehr schön sein