Who am I?

Ursprünglich plante ich als 10 Jähriger mit einem Freund zusammen die Welt zu erobern, im Wort-wörtlichen Sinne. Wir planten ein Dakisch-Griechisches Reich zu gründen, eigene Fußballvereine zu gründen, diverse Länder durch geschickte Diplomatie dazu zu zwingen unserem Reich beizutreten. Wir erstellten unzählige Skizzen, Zeichnungen und Pläne um dieses Reich ins Leben zu rufen. Es gab einen strikten Plan, dies alles Schritt für Schritt durchzuführen. Wie dem auch sei, irgendwann wurde die Welt doch etwas benebelt und nicht mehr so nüchtern. Nun gab es andere Dinge zu verrichten, etwa gemein zu sein, sich gegen das Systhem aufzulehnen, "I am a bad boy bitch". Dies führte unweigerlich zu anderen Schwierigkeiten. Mit der Zeit wird man reifer und man bemerkt, das fotografieren und malen an sich auch kein schlechter zeitvertreib sind. Nun habe ich also meine lehrreiche Vergangenheit hinter mich gelassen, habe mich auch vom Kampfsport verabschiedet, ebenso von den "Boys in the Hood". Nach meinen 30 verschiedenen Arbeitsstellen habe ich mich entschieden das meine 31. die letzte sein wird. Nebenbei möchte ich meine Werke hier präsentieren.

Make it, or break it!

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Am Schwarzen Meer

Ich selbst stamme ja aus dem westlichen Teil Rumäniens. Im alter von 9 Jahren zog ich mit meiner Familie nach Deutschland. Da 1990 schon eine Weile her ist, sind meine rumänisch Kenntnisse ungefähr meinen englisch Kenntnissen entsprechend, ich möchte sie nicht bescheiden nennen, aber auch nicht unbedingt grandios.
Nichts desto trotz ist es für mich ganz angenehm ans Schwarze Meer zu fahren, da ich die Landessprache kenne, somit könnte man mich nicht so leicht übers Ohr hauen wie an anderen Orten wo ich so gut wie gar nichts über das Land weiß.



Das Schwarze Meer ist in Deutschland eher weniger bekannt. Es ist definitiv nicht so blau wie die Adria, oder die Ägäis. Von der Wassertemperatur her ist es ca. 1-2 Grad kälter als das Mittelmeer.


Hier ging ich nach einem Sturm spazieren der während der Nacht tobte. Die Blitze über dem Meer sahen beängstigend, aber auch gleichzeitig sehr beeindruckend aus, schade das ich nicht dazu kam ein Foto zu machen.


Dieser Eindruck täuscht, tagsüber können die Strände zuweilen überfüllt sein, natürlich wollte ich keine Menschen auf dem Bild haben, ich musste eine weile warten bis ich zu diesem Foto kam....gut das es auch hier sowas wie "Baywatch" gibt :)


Da prallen Naturgewalten aufeinander....


Hier ging ich mal ins oberste Stockwerk des Hotels, um mir mal den Ausblick an zu schauen. Es gibt am Schwarzen Meer auch viele neue Hotels, aber eben auch Relikte aus der kommunistischen Ära. Für mich ist es ok, es erinnert mich an meine Kindheit, schließlich hatte ich schon 1983 im Alter von 2 Jahren so ein Hotel besucht und 1989 als ich 8 war. 


Diese nervigen Burschen trifft man recht häufig an. Interessant zu sehen wie sie im Flug Muscheln gegen Felsen aufprallen lassen um an den Inhalt zu kommen.


Am Morgen, bevor der ganze Sand vom Meeresboden hochwirbelt, ist auch die Sicht im Wasser des Schwarzen Meeres sehr klar.


Die Vegetation ähnelt eher dem Steppenklima Eurasiens anstatt der Mediterranen.


Wie ich schon sagte, die Jungs trifft man häufig.


Am Schwarzen Meer gibt es wenig Steine, die Küste ist meist Sandig. Die Steine hier habe ich in einer geschützten künstlichen Bucht fotografiert, Stammen vermutlich von Wellenbrechern.


Solche Wellenbrecher säumen die Buchten an manchen Badeorten.


An den Wellenbrechern kann man meistens auf Betonplatten entlang laufen. Zwischen den Felsen verstecken sich häufig dunkelbraune oder schwarze Krebse. Sie sind meistens sehr flink, deswegen sollte man sich sehr langsam bewegen und mit den Augen alles genau beobachten um einen zu sehen, ansonsten nimmt man eine Bewegung wahr, bis man aber genauer hinschaut sind sie schon zurück in ihrem Versteck.


Ein tapferer Vogel...sie kommen auch häufig vor, allerdings sind die Möwen doch in der Überzahl.


Algen tummeln sich auch am Schwarzen Meer und sind echt lästig. Die Strände werden jeden Abend gesäubert, aber ein paar Wellen und ein bisschen Wind und schon sind neue da.


WELLEN---BRECHER!


So kleine Boote sieht man häufig. Das Meer ist insgesamt befahren, morgens sieht man traditionelle Fischer, meist noch vor dem Sonnenaufgang, bevor die ganzen Touristen aufstehen...man kann aber in der ferne auch viele Transportschiffe und Kriegsschiffe fahren sehen.